Hintergrund Situation Gezeichneten – Verbündete TRA 27 Hal
- vermehrt seit einigen Wochen zirkulierende Pamphlete mit wilden Theorien und Geschichten über euch; dunkle Interpretationen der Al’Anfanischen Prophezeiungen; Behauptungen und Orakel zur Rolle der Gezeichneten als eigentlich höchste Diener Borbarads (bis auf Raidri, der aber auch gesondert behandelt wird im Volk); Darstellungen in Schrift und Bardengeschichten der Gezeichneten als düsteren Vorboten des Karmakorthäons als Zeit des Weltuntergangs. Gerade in den letzten Wochen während ihr nach Lorgolosch zogt, nahm dies verstärkten Charakter an. Verbindet sich mit den sich ausbreitenden Untergrundkulten- und Logen, die den Untergang der Welt der Zwölfgöttergläubigen in Trance begehen. Vermutungen, dass dies von der Gegenseite mitgetragen wird, aber es gibt da z.B. auch Geweihte, die sowas propagiern. Es schafft in jedem Fall eine größer werdende gestörte Atmosphäre, zumal es eben auch ernst zunehmende Pamphlete gibt, wie z.B.: („Was geschah wirklich in der Götternacht an Rohals Zinne?“ „Die Zeichen sind weder auf unserer Seite, noch auf der Borbarads, sind sind ein Zeichen (sic!) vom Kommen eines neuen Zeitalters!“ „Den Zeichen müssen wir vertrauen als Symbol des Weltgeistes; doch müssen wir ihren sterblichen Trägern vertrauen?“ „Kennt ihr die gesammelten philosophischen Ausführungen des ersten Gezeichneten, Bringer der Wahrheit, Mahner in der Dunkelheit?“ [Es folgt ein krudes aber intellektuell anspruchsvolles Machwerk aus erfundenen Versatzstücken, echten (!) Worten Harkons und Elementen die klar aus Borbarads Testament stammen)
- Einige der Pamphlete – vor allem Schund, absurde Dinge wie morbide Ulkgedichte – werden lokal in Gareth produziert. Kurz vor eurem Aufbruch war euer Orden in lokale Machenschaften geraten zwischen Borbaradianischen Agenten, Leuten die auf Torxes hören und die KGIA. Dabei gab es dubiose Erkenntnisse 1) erstens, dass die Dokumente von jemanden in Gareth produziert werden 2) dass die Garether Criminalkammer das herausgefunden hat und auch weiß, dass die KGIA das weiß, dessen Feldagenten es euch aber nicht erzählt haben. Ihr habt dann über Azulejo zwei eigene Investigatoren angestellt, die der Sache in Gareth auf den Grund gehen sollten FIXME
- die euch zur Verfügung gestellten Ressourcen und Sondergenehmigungen sind schon länger Gegenstand von Diskussionen und Kritik unter konservativen Reichsadligen und Geweihten aus dem Bereich des Gegenkonklave (Saldor Foslarins Worte waren also vor allem ein sehr prominentes und offen geführtes Ausdrücken davon). Die zwei schon länger laufenden staatspolitischen Stränge dazu im Hintergrund sind: 1) Eine für euch von Ecuvaro und Azulejo geführte komplexe Verhandlung vor dem Reichsgericht zu der Frage, ob euer Orden das „Waffenrecht“ bekommen darf und ihr de facto eine eigene Armee und der Zwölfgöttlichen Banner einberufen könntet. Diese Verhandlung ist sozusagen zum Präzedenzfall geworden, an der sich die beiden Kräfteblöcke reiben und ihr Ende (anvisiert im nächsten Mond) wäre vermutlich federführend generell für die Form der Unterstützung an euch aus dem Reich 2) damit verbunden eine diplomatische Offensive eures Ordens, wiederrum unter Führung von Ecuvaro und in individuellen (weniger politischen) Fragen auch Fayrisha, immer verbunden mit dem Einbringen einzelner Gezeichneter, um gezielt die euch kritisch gegenüberstehenden Adligen und Geweihten zu überzeugen. Ein zentraler Punkt dafür ist das legendäre Herbstfest des Grafen Orsino von Falkenhag im Kosch, der es geschafft hat für euch quasi das versammelte konservative Reich an einem Fleck einzuladen (nicht zuletzt weil er selber von denen als einer von ihnen angesehen wird; seine wahren Loyalitätem sind unklar)
- Es gibt durchaus Kräfte im Mittelreich und Horasreich, die dem Vertrag von Weidleth und der Einbindung Al’Anfas in die Verbündeten sehr kritisch gegenüber stehen (Anti-Horaskaiser-Bewegung, horasische Großmachtfanatiker, verbrämte Sicht auf Al’Anfa als Sündenpfuhl der Welt und quasi zweie schwarze Lande). Denen seit ihr schlicht ein Dorn im Auge, weil eure schiere Existenz alte Fehden und Konflikte und Loyalitäten aufbricht und Aventurien sehr unfeudal zusammenrücken lässt
- Das Gegenkonklave tagt seit etwa PRA/RON in Gareth in der Stadt des Lichts und hat sich explizit gebildet als Gegenpol zum von euch dominierten Konklave, dass ursrpünglich neben dem Magierkonvent stattfand und nun weiter unter Federführung des Rat des Weisen am Pentagontempel residiert. Es hat bisher wenig versöhnliches gegeben, einige der schärfsten Kritiker eurer „Freiheit“ (seit dem Magierkonvent etwa) versammeln sich dort. Es scheint euch kein Zufall zu sein, dass sich am Gegenkonklave vermehrt Geweihte der „harten“ Götter sammeln (PRA, ING, EFF, TRA, FIR, traditionalistische RON und pastorische HES).
- Zuletzt hatte Dexter Nemrod euch angekündigt, dass es nach der großen Fintenaktion und eurers Kommandounternehmens und eurer Rückkehr (erfolgreich?) Zeit wäre das gegenseitige Vertrauen und eure Position endgültig zu testen aus seiner Sicht gegeben, wohin die Ereignisse wandern.
Auslöser: Audienz beim Reichsbehüter und engeren Kriegsrat 21 TRA 27 Hal in Gareth
Szenenbeschreibung (mehr in der Wikizeitleiste):
Ihr werdet von einem Gardisten der Panthergarde die Wendeltreppe hinauf gebracht und passiert noch einen weiteren Wachposten in Form einer engen Stelle mit Sicht- und Schußschlitzen auf allen Seiten, wo man euch kurz bedeutet erneut zu warten. Nachdem ihr diesen Wachposten auch passiert habt erreicht ihr endlich die Kammern unterhalb der Neuen Residenz, wo sich irgendwo auch das Ulmenkabinett befindet. Der Gardist führt euch durch mit Stoff, Gobelins und Samt austaffieten Gängen in den großen Kriegsraum, in dem auch schon der ganze Kriegsrat getagt hat. Dunkle Schlachtengemälde – und Gobelins, Banner aller Garderegimenter (einschließlich vergangener Zeiten, auch Drachen- und Adlergarde) und Karten säumen die Wände zwischen schweren Samtvorhängen und dunkelroter Holztäfelung.
Um den großen Kartentisch herum hat sich schon eine Schar von Audienzteilnehmern gesammelt, sie unterhalten sich leise und bedienen sich an Essen und Getränken an einem Seitenbankett. Der Thron des Reichsbehüters ist aber noch leer. Leises Gemurmel erstirbt und viele Gesichter wenden sich euch zu, als der Gardist euren Eintritt ankündigt….
Ihr seht:
Vom Rat des Weisen:
- Praiodana Almira Werckenfels (auch Orden vom Auge und KGIA und Spektabilität)
- Hochwürden Arius von Wulfen, Hofpraiosgeweihter des Kaiserhofs (auch Orden vom Auge)
- Abtprimus der Draconiter Elindion Quanion Eternenwacht
- Hochwürden Hellian von Grafheide
- Magus Melwyn Stoerrebrandt, dritter Hofmagier (auch Orden vom Auge)
- eine ältere Magierin in der Robe des Rates, die ihr noch nicht getroffen habt
Vom Orden vom Auge (außer den oben genannten):
- seine kaiserliche Hoheit Prinz Storko höchstpersönlich, eine besonders große Traube der anderen Audienzteilnehmer um sich scharend
- Spektabilität Racalla von Horsen-Rabenmund, die höchste Antimagierin des Reiches
- Erzwissensbewahrer Valnar Ytskok
- Hochwürden Neethia Triffon, hoch entrückt und beinahe völlig abwesend wirkend; ihr hattet schon öfters mal die Vermutung, dass sie so etwas wie die inoffizielle-offizielle Phexgeweihte am Kaiserhof ist
aus den Kirchen:
- Inquisitionsrat da Vanya
- der Heermeister der Rondrakirche Rondrasil Löwenbrand
Aus dem Reich
- Reichskanzler Hartuwal Gorwin vom großen Fluß (der nunmehr der Neffe des neuen Lichtboten ist)
- Reichsmarschall Boronian von Rommilys (Marschall der kaiserlichen Garderegimenter)
- König Cuano ui Bennain
- Reichsedler Ritter des Reiches Melcher Dragentod
Aus den Verbündeten:
- Herzog Cusimo aus Grangor
- Magus Reo Cordovan Sapallyo (wie ihr wisst: DBA)
- die Al’Anfanische Botschafterin in Gareth
Harkon Metakommentar: Außerdem könnten wir auch ein bisschen hier asynchron andiskutieren, was wir vermitteln wollen. Das haben wir ja schon angerissen, aber da sind wir schnell in einer längeren Diskussion. Auch ist es wohl gut, hier ein bisschen meinen Standpunkt, der ja vom Meister als Kanonenbootpolitik bezeichnet wurde (was er nicht ist), zu erläutern, so dass vielleicht Missverständnisse vermieden werden: mein „sollen sie sich halt trauen gegen uns vorzugehen, dann können wir die Macht der Zeichen gegen sie einsetzen“ ist jetzt kein Vorschlag, mit etwas zu drohen, sondern eine, auch von unseren Kritikern, zu beachtenden Wendung aufgrund der letzten Ereignisse – es stellt eine Machtverschiebung in so fern, als dass die Gemeinschaft der Gezeichneten sich eben emanzipieren kann. Am Anfang warnte wir ja vor Borbarad, aber die Invasion und die Schrecken, so wie das nahende Karmakäthon sind ja nun offensichtlich. Dieser Teil unseres Anliegens ist damit erledigt. Dass wir dennoch hier sind, und eben auch ein Bündnis mit den Mittelreichsichen Kräften suchen (also wir anbieten, darum bitten) ist von unserer Seite ja das Angebot mit uns zu kämpfen, und auch das Angebot, in gewissen Rahmen, ihn so Fallen zu lassen wie es im Sinne unserer Verbündeter ist. Nur wenn uns jemand mit „sperren wir Ysaria ein“ droht, müssen wir halt wissen, dass wir uns das nicht gefallen lassen müssen – eben um den Preis, dass wir uns gegen unsere angedachten Verbündeten stellen können. Aber das tragen dann nicht nur wie, sondern auch die anderen Kräfte gleichermaßen. Und ich denke, dass ist unseren Kritikern auch bewusst. Das ist aber eine gewaltige Chance, eben nicht ängstlich und duckmäuserlich etwas vorzutragen, sondern ein ernstes Angebot – eben weil wir auch langsam wirklich etwas anzubieten haben, also immer mehr. Das ist auch kein Größenwahn – irgendwann haben wir den Punkt überschritten, wo wir nur hinter Laufen und eben selber gestalten können, und müssen. Und ggfs. müssen wir uns auch zurückziehen und das intern verarbeiten, aber es ist doch auch ein massives Signal des Vertrauens jetzt quasi direkt hergekommen zu sein.
Ysaria Metakommentar: Ich stimme Dir in Teilen davon zu und in Teilen auch nicht. Ein starkes Auftreten als Gemeinschaft ist sicher das, was wir hier tun müssen (und zwar von Anfang an, nicht erst wenn der Reichsbehüter da ist!). Umso wichtiger ist das, weil wir als Gruppe gar nicht unbedingt immer so eine starke, geeinte Meinung haben – sowohl wenn man die „konservativere“ Fraktion unter uns gegen die „progressivere“ stellt, als auch wenn man so Sachen wie hoch entrückte Geweihte, die einfach immer irgendwie ihre eigene Agenda haben, bedenkt. Aber hier ist sicherlich auch der Eindruck, den wir vor der versammelten Audienz machen, wichtig, dh dass wir geeint und stark auftreten (oder so wirken, auch wenn wir’s ggf. gar nicht so ganz sind – das können wir aber glaube ich ganz gut). Ich denke die großen Diskussionen werden durch die Punkte 1) das 6. Zeichen ist da, 2) erstmals sind alle Zeichen da (inwiefern wissen die Anwesenden überhaupt von der Wiederkehr des Brüderkonflikts und der Zeichen?) 3) was genau bedeutet das für uns und für die Verbündeten und 4) was haben wir zu tun, bevor das Karmakortheon zu Ende geht? (Zu 3) ggf. auch: bekommen die Anwesenden offiziell das Bündnis angeboten? Legen wir unmissverständlich dar, dass es nur Fayrisha ist, die das Bündnis wider Borbarad anbietet, und nicht das Reich/Reichsoffizielle?)
Auf der anderen Seite: wir werden den vor uns Versammelten ja eh irgendwie zu verstehen geben, wie die Machtverhältnisse liegen – die Frage ist, wie offen und wie aggressiv das geschehen muss. Insb. die konservativere Fraktion (Reichskanzler, ggf. kommt noch Saldor Foslarin hinzu?), kann man damit glaube ich ziemlich provozieren. Wäre es nicht sinnvoller, es so zu verpacken, dass die wirklich wichtigen Leute (insb. Nemrod, RB, Cuano, Rat des Weisen) das wirklich verstehen, während all die, die eh noch weniger altvorderes und auf die zwölfgöttlichen Mythen bezogenes Spezialwissen mitbringen, das so ein wenig abstrakt-absurd-kurios finden dürfen und auch nicht weiter aufgeklärt werden? Ich nehme jetzt Kirchenangehörige extra raus, weil die eh viel verstehen werden und ggf. von uns nochmal extra informiert werden (Sturm > SdS, Ysaria > Phexkirche, wir alle? > PRA-Kirche) .
Zuletzt hast Du vielleicht etwas falsch verstanden: Niemand will irgendetwas duckmäuserisch vortragen, also zumindest Ysaria nicht. Und sie einzusperren wäre schon vor Graufang relativ sinnlos gewesen (das würde sie auch offen so sagen wenn bedroht). Ich denke nur eben nicht, dass eine absolute Machtdemonstration (wie z.B vor Tarkampf) an dieser Stelle die beste Methode ist, zu dem zu kommen, was wir wollen (=Mitbestimmung, Unterstützung, geeintes Vorgehen unter den Verbündeten, aber auch: gewissen Freiheiten wie Rückzugsmöglichkeiten wann nötig).
Meister Metakommentar:
- Rückfrage @harkon zu „… sondern eine, auch von unseren Kritikern, zu beachtenden Wendung aufgrund der letzten Ereignisse – es stellt eine Machtverschiebung in so fern, als dass die Gemeinschaft der Gezeichneten sich eben emanzipieren kann.“ – auf welche letzten Ereignisse spielst du da genau an, die für dich eine Machtverschiebung darstellen? Dass jetzt alle Zeichen da sind? Kosmologisches Wissen, dass ihr erlangt habt über das Wesen der Zeichen? Harkons Vergöttlichungsmoment? Ich denke nämlich prinzipiell, dass eine echte Machtverschiebung – im Sinne von Einfluss und Durchsetzungskraft von eurer Seite gegenüber den Verbündeten möglicherweise gar nicht unbedingt allen stattgefunden hat, solange es keine explizite Gewaltdemonstration gibt, die auch den Einsatzwillen belegt. Insbesondere, weil die angedeuteten möglichen Gewaltmittel, die sich aus eurer neuen Macht ergeben könnten, nicht als solche angenommen werden. Entweder, weil die Figuren sich das nicht vorstellen können, oder weil sie nicht glauben wollen, dass ihr so etwas gegen sie einsetzen würdet. Sprich: es gibt dort Figuren, für die wäre das Einsetzen solcher Macht gegen die Verbündeten ja gerade der Grund euch so wenig Einfluss wie möglich zu geben oder gar aufhalten zu wollen. (Wohlgemerkt, ich denke eigentlich ihr habt generell sowieso schon ziemlich viel Macht und Einfluss auch vor den letzten Ereignissen).
- Zu @harkon …“Am Anfang warnte wir ja vor Borbarad, aber die Invasion und die Schrecken, so wie das nahende Karmakäthon sind ja nun offensichtlich. Dieser Teil unseres Anliegens ist damit erledigt. Dass wir dennoch hier sind, und eben auch ein Bündnis mit den Mittelreichsichen Kräften suchen (also wir anbieten, darum bitten) ist von unserer Seite ja das Angebot mit uns zu kämpfen, und auch das Angebot, in gewissen Rahmen, ihn so Fallen zu lassen wie es im Sinne unserer Verbündeter ist.“ Hier finde ich die Annahme, dass ihr ein Angebot stellt mit euch zu kämpfen schon an sich sehr emanzipiert. Was ich meine ist, einige hier werden grundsätzlich annehmen, dass sie den Kampf der freien Aventurier und der Zwölfgöttergläubigen anführen, nicht ihr. Interessant ist ja dass in der Tat eure Rolle als Warner und Mahner deutlich erledigt ist. Eure weitere Rolle ist aber schlicht unklar, insbesondere ja auch aus den Prophezeiungen; da kann man ja die Zeichen auch als kosmische Ereignisse und Naturgewalten verstehen, denen eine karmathische Rolle zukommt. Was ich meine, ich denke ihr solltet mit Positionen rechnen, die schlicht nicht denken, dass es die Rolle der Zeichenträger wäre so viel Einfluss zu nehmen, sondern euch eher als gegebenens „Zeichen“ ansehen, dass sein muss und dass irgendwie ein Ziel erreichen soll, nicht unbedingt als unabhängige Akteure. Und erwarten, dass ihr euch irgendwie einordnet, weil ihr seit doch Zwölfgöttergefällig, oder nicht? Und vielleicht gibt es sogar Positionen, die eher noch mehr Sorge bekommen, ihr könntet eurer Macht erliegen und schlicht auf Borbarads Seite gezogen werden (was ja auch wirklich nicht ganz unberechtigt wäre). Nur damit das klar ist: Ich kann das überzeugte Auftreten eurer Seite, als gleichwertiger Partner ein Bündnis einzugehen in diesem Sinne auf jeden Fall verstehen (und als Eomar auch unterstützen), aber ich würde eben nicht erwarten, dass es alle als nur positiv (mindestens als sehr arrogant) wahrnehmen, wenn ihr euch so darstellt.
- Zu @harkon „…Aber das tragen dann nicht nur wie, sondern auch die anderen Kräfte gleichermaßen. Und ich denke, dass ist unseren Kritikern auch bewusst“ – da ist eben die Frage, ob das allen bewusst ist, beziehungsweise, ob es nicht Kritiker gibt, die eben (siehe oben) gerade ein solches Verhalten oder auch nur das Androhen eines solchen Verhaltens (-> die Macht der Zeichen gegen die Verbündeten richten) als Grund sehen würden, dass man euch als Zeichenträger einfangen/aufhalten/einhegen/auf die Bahn bringen müsste. Hier gehts mir vor allem um die richtige Diplomatie, also, ob diese Annahmen, die hinter einem forschen Auftreten eurerseits stecken wirklich maximale Bündnisharmonie bringen. (das muss man aber natürlich nicht als Gradmesser eures Verhaltens ansehen).
- Zu @harkon „…Das ist auch kein Größenwahn – irgendwann haben wir den Punkt überschritten, wo wir nur hinter Laufen und eben selber gestalten können, und müssen. Und ggfs. müssen wir uns auch zurückziehen und das intern verarbeiten, aber es ist doch auch ein massives Signal des Vertrauens jetzt quasi direkt hergekommen zu sein.“ – volle Zustimmung zu dem Zeichen des Vertrauens. Insbesondere weil Gareth ja auch eine Hochburg der strengen Götter ist (Praios, Travia, Ingerimm). Aber, um nochmal in der Frage der besten Diplomatie zu bleiben – geht es vielleicht darum allen klar zu machen 1) dass es kein Größenwahn ist (ist es das nicht auch, bei Harkon?) 2) dass ihr wirklich Mächte habt, die vieles transzendieren, was normal wäre in Aventurien, was vielleicht einfach gute Überzeugungsarbeit braucht 3) es aber eben darum geht herauszufinden, wie diese Kräfte zum Einsatz kommen sollen im Bunde mit allen, dies aber nicht durch Fernkontrolle, an die Kette legen oder Einsperren gehen kann. Oder so?
- Zu @ysaria „Ich stimme Dir in Teilen davon zu…“ 1) Finde den Hinweis sehr relevant zu bedenken dass ihr vermutlich (?) Wenn es drauf ankommt unter euch auch unterschiedlich progressive Fraktionen habt (von konservativ kann man da irgendwie nicht mehr reden 😂, Sturm oder was?). Zum Beispiel, wer würde denn selbst im Notfall überhaupt die Macht der Zeichen gegen die Verbündeten richten (ohne zu Borbarad überlaufen zu wollen)? @fayrisha muss such nicht gleich über das Bündnisangebot an alle nachdenken, bei zuviel Dissens könnte dein machtvoll-karmatisches Überzeugen (mit der Stimme) auch einfach entscheidend sein, solange Fayrisha selbst überzeugt ist von dem was die vertritt
- Für @eomar gilt: schwer hin-und hergerissen zwischen Loyalitäten und Glauben; aber ultimativ ja. Nämlich wenn sein „kosmologischer“ Zeichensinn ihm Gefahr für die Zeichen geben würde. Er glaubt daran, dass die Zeichen für die Sterblichen sind und würde sich nicht von den Dienern der Götterordnung um jeden Preis einengen lassen, wenn es wirklich hart drauf ankäme. Das Zeichen selber vor allem sicher nicht. Aber ich weiß nicht mal ob er das so sagen könnte. Aber hohe MK könnte es über ihn ahnen lassen.
Harkon Metakommentar: Keiner würde die Zeichen gegen die Verbündeten richten. Bleibt immer die Frage, mit wem man verbündet ist…
Wie auch für Eomar gibt es für Harkon eine Grenze, in die er sich nicht einengen lassen wird. Wenn die Frage ist, ob er das Zeichen auch gegen Zwölfgötter(diener) führen würde – vielleicht ist da Harkon, genau wir Borbarad, ganz am Ende praiotisch, dh auf seinen Prinzipien beharrend, also: ja. (Aber seinem Selbstverständnis nach will er dies gar nicht!)
Die Rede der Gezeichneten in der Audienz
Gedanken von Ysaria:
- wir wissen um den hohen Zoll, der uns diese Tage erkauft hat
- wussten nicht, wie lange wir effektiv haben, aber letztlich nach herausfordernden und auf allen Ebenen überwältigenden vier Tagen, in denen selbst für uns viel geschehen ist > Suche nach dem 6. Zeichen zu einem erfolgreichen Ende gebracht
- Das Wichtigste ohne Details:
- das 6. Zeichen ist da, die Zeichen sind komplett (auch bestätigt von den Zeichen);
- dies ist zum ersten Mal in allen Inkarnationen so, Implikation unbekannt.
- Das 6. Zeichen ist eng verbunden mit Graufang, er ist an Ysaria gebunden, und zwar seinem ganzen Nairakis; es ist seit heute am frühen Morgen zurück gelassen in die Schöpfung.
- [Graufang ist tatsächlich der Gigant aus den Gigantenkriegen / frühe Mythologie unseres Glaubens, der Phex und den Namenlosen jagte und der Ysarias Wissens nach nie an das Mysterium von Kha gebunden wurde.]
- Dies war lange durch phexische Visionen vorhergesagt und der Gott hat eine hohe Hand im Spiel (in Ysarias Wahrnehmung ist das Teil des Zeichens).
- Der Namenlose hat eingegriffen wie unserer Meinung nach noch nie in diesem ganzen Zeitalter, durch direkte Machtprojektion und durch unbekannte Dienertruppen, die aus dem ehernen Schwert kamen, um Graufangs Wiederkunft zu verhindern oder zu beeinflussen. Kerijaka wurde von 6 Hieben Siebenstreichs wie es scheint aus der 3. Sphäre geworfen (war offensichtlich ein frei agierender Dämon).
- Borbarad war ebenfalls da (was er wollte und was er getan hat ist unklar, aber wir wissen, dass er eine Interaktion mit der Seele des fallenden Giganten hatte). Hilferuf an Neethia.
- Direkt weiter auf Details, oder erst einmal Diskussion? Zuerst unchronologisch auf Nachfragen Details geben und chronologische Geschichte später erzählen?
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- Details zu unseren 4 Tagen im Speziellen:
- Ereignisse in Dru-Shaaz (Vernichtung der Yash’Orelim und Zerschlagen des Yash-Natam) zumindest aus priesterlicher (Ysaria) Sicht großer Erfolg – mindestens für Sumu
- konnten nicht schneller vorgehen als über den hohen Norden, da die Wilde Jagt an unseren Fersen zu haben ein zu unberechenbares Risiko war
- Auch hier Zoll: Verlust von Ritter Grimje, unklar, ob Limbusschaden durch die Schlacht (beide Seiten) sich wieder vollständig zurückbilden wird; im hohen Norden eine mächtige Verbündete überzeugt, uns zur Seite zu stehen: Larka (n. zul. durch Sturms Mut) (Will Sturm hier erwähnen, dass er Flüchtlinge nach Donnerbach geschickt hat?)
- direkt zur Gesandtschaft des Zuges um Aventurien in die Trollzacken weiter gereist, treffen Graf Golambes von G.-S. und Gesandten Ritter Erngrimm Rondrawed v. G.-M.; neu ausgerüstet; über Baron Strutz Kontakt zu den Trollen hergestellt
- in die Trollzacken hinein (nur wir / engere Gruppe); Kontakt zu Trollen hergestellt, unser engerer Kontakt heißt Krallerwatsch. Ansonsten… die Trolle sind ein eigenes Thema, und da kommt noch etwas relevantes auf das Reich zu – hatten Verschwiegenheit versprochen – nicht nur Süßkram essende Brückentrolle auf jeden Fall
- nachdem wir Krallerwatsch befreit hatten > Beginn der Suche nach den Graurm und Verständnis dafür, was genau wie viele davon wir suchen müssen; lernen von dem Ort Ratsch Brom Knartsch, einer Höhle, wo die Graurm bewahrt werden, und in die nur Gezeichnete oder Träger eines Graurm eintreten können
- absichtlich sehr kurz: über versch. Ereignisse 2 Graurm an uns genommen, das dritte hatte Ysaria immer bei sich (Abbadis Geschichte erzählen? – eher ja! wir wollen ja offen sein, und jetzt ist das ok); Erscheinen Torxes
- unter Unruhen und schon beginnenden Kämpfen ins RBK, Schlacht davor (s.u.), mit Larka ins RBK, Weg zur Herzkammer (Y’s Visionen, Ruf an Neethia), Kampf gg Kerijaka, weitere Visionen (fallender Gigant, Borbarad!), Wiederkehr Graufangs (mit Details über Graurm, ggf. die Szene selbst durch Sturm, da Ysaria sie ganz anders erlebt hat?)
- wir dann nach kurzer Zeit um das erlebte zu verarbeiten (Stunden) > Drakonia > Gareth nach Ruf der Verbündeten
- Ausführlicher Bericht Schlacht vor RBK (wer? Helian, Melcher, oder Savertin gar?); Verlust Lea Elidas > ggf. mit Eternenwacht persönlich besprechen? (Cave bestimmte Details vermeinden wg. Trollen/Trollpfaden/…)
- Ausführlicher Bericht Kerijaka, NL-Dämonen, NL-Diener?, Xardorulokasch (Sturm?)
- Kerijaka > schon zuvor gesichtet (Illoinen – Firuntempel in Gareth, im Limbus mit Ambareth > Ausweichmanöver; im RBK Anker in der 3. Sphäre (Xadorulokasch) erwähnen? Cave: Erwähnung der Übertragung des Ankers auf das Graurm vermeiden!
- NL-Diener außerhalb des RBK – Lea Elidas Vermutung zu den Goldenen Horden jenseits des ehernen Schwerts? Eingriff des NL in den Maßen seit sehr sehr langem (ges. Zeitalter?) nicht gesehen? Ziel?! (Träger des Zeichens beeinflussen/verletzen/auf deren Seite ziehen? Graufang vernichten?)
- zuvor unbekannte (NL-)Dämonen + deren Signatur (Harkon)
- Ausführlicher Bericht RBK: Beschreibung des Ortes (erst entrückt, dann nicht mehr), Sonderbarkeiten (bunte Gwenpetrylsteine > Blut der Giganten?), ?? Erwähnung, dass es ein geweihter Ort Graufangs ist? (wer?)
- ?? Auf äußeren Druck vielleicht Bericht über Dunkeltroll, Torxes Eingreifen (schwierig, wenn man nicht viel über die Trolle erzählen will!), Harkons Vernichtung des Dunkeltrolls (wer?)
Wie es nach der Audienz direkt weiter geht
Direkte und nicht einfach so zu verschiebende offene Stränge aus der Audienz, bei denen ihr direkt angesprochen wurdet, ihr schon etwas zugesagt habt, oder etwas ganz klar im Raum steht als eine Sache mit Nachlauf:
- (Vor? Ein?)ladung des Illuminatus dem Boten des Lichts Hilberian Praiofold II (vom Großen Fluss): Diese Einladung hattet ihr sowieso schon bekommen, sie ist aber in neues Licht gerückt dadurch dass da Vanya klar gemacht hat dass Visionen und Gesichte um das was Harkon getan hat einen wichtigen Teil des Grundes der Vorladung ausmachen.
- Die anwesenden Praioten haben unabhämgig selbstständig unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass es ihrer Gotteseingebung nach nötig wäre, dass Harkon sich einer Kontemplation (Visionssuche?) unter geweihter Anleitung stellt.
- Eternenwacht hat dies bestätigt aber auch das Gegenangebot gemacht, dass Harkon dies in der Hesindekirche im Pentagontempel tun kann.
- Es steht also die Frage im Raum: 1) ob die Gezeichneten der Ladung des BdL folgen wollen und 2) was Harkons Position zu Praioten und Eternenwacht ist.
- Vorschlag ein Tribunal einzuberufen, dass die höchsten kosmologischen und theologischen Fragen gemeinsam konkret klärt und versucht eine Enzyklika zu erarbeiten, was für die Verbündeten und den Reichsbehüter akzeptabel ist an Verhalten und Nutzung von kosmischer Macht frei in sterblichen Händen. Im Wesentlichen: Gegenkonklave + Konklave/Rat des Weisen.
- Ihr habt dem schon lose zugestimmt in Form von Ecuvaro, dabei aber in keinster Weise vorweggenommen, inwiefern ihr euch durch die Ergebnisse endgültig gebunden fühlen würdet
- Es bleibt aber schon zu klären Wann, Wo und unter Welcher Führung aus Seiten des Rats des Weisen und welches Mandat haben diese von euch?
- Deutlich als Herausforderung Eternenwachts and die Praioten formulierter Vorschlag einer gemeinsamen Seance zur Befragung des Willens der Zwölfe bestehend aus höchsten Kirchvertretern. Das könnte Teil des weiter oben einberufenen Tribunals sein. Wollt ihr das unterstützen oder vielleicht sogar verhindern? Hier könnte ein entscheidender Punkt sein eure Erkenntnisse aus dem Zwölfgöttertempel anzubringen, bzw. ihr würdet fast erwarten dass diese Seance ähnliche Erkenntnise bringen könnte…
- Offene Diskussion der möglichen Sicherheitsrisiken für die Gezeichneten und durch die Gezeichneten (beides auch gerade sekundär nur durch ihre simple Anwesenheit). Wirklich zusammen bleiben immer das sicherste? Kausalknotengefahr extrem abstrakte Diskussion. Beschluss (durch Nemrod) dies in ein eigenes Gremium zu verlegen. Wollt ihr da Abwarten oder das aktiv angehen?
- Angebot Eomars an Marschall Boronian von Rommilys (und andere Soldaten und Marschälle im Raum) Details der militärisch-strategischen Erkenntnisse aus eurer Reise (goldenes Haus + Norden + aber vor allem Ereignisse in den Trollzacken) etwas detailgenauer zu besprechen. Wenn ihr auch nicht Details teilen könnt über die Ereignisse in den TZ, so könnt ihr zumindest versuchen die möglichen Konsequenzem vorherzusagen und zusammen zu fassen.
- Angebot der Magisterin der Magister den Rat des Weisen unter ihre Schirmherrschaft nach Kuslik zu verlegen. Übergen als gesiegelten Brief durch den Herzog von Grangor nach der Audienz.
- Deutlicher Vorstoß des Herzogs von Grangor, dass der Adlerthron euch direkter unterstützen könnte, falls der Konflikt im Mittelreich um eure Rolle eskalieren würde. Ein politisch allerdings höchst zweischneidiges Schwert. Es braucht hier vermutlich bald eine sinnvolle öffentliche Reaktion von euch.
- Cellyana von Khunchom und Eternenwacht haben euch gewarnt, dass seit etwa einer Woch eine neue Flut von Pamphleten und prophetischen Texten über euch verbreitet wird, die zum Teil ernst zu nehmen sind. Es handelt sich um Neufassungen und zum Teil unbekannte Teile eines umstrittenen prophetischen Zyklus „die Orakelsprüche von Fasar“. Diese Version scheint die Sprüche in eure Nähe zu rücken und wohl zum Teil Fragen zur Rolle der Gezeichneten aufwerfen. Beide haben euch Hilfe angeboten, im Pentagontempel wird schon eifrig daran gearbeitet. Wollt ihr dazu jetzt was machen? (Siehe auch weiter oben in der Einführung dieses Artikels, da stehen ja eh Fragen an zur Investigation der Criminalkammer und eurer angeheuerten Agenten z.B.)
- Ysaria, Reo und die Hand haben direkt nach der Audienz unter starken Einfluss von phexischer Entrückung und Eingebung Neethia einen Schlüssel gestohlen. Nur Ysaria weiß, dass dies ein ritueller Akt war, den Phexjünger als Belohnung erhalten auf ihrer langen Suche nach dem wahren geheimen Phextempel Gareths – so es ihnen gelingt den Schlüssel zu stehlen. Er passt in eine mysteriöse Tür im Garether Sternentempel. Reo weiß nur, dass sie gerade etwas wirklich Wertvolles gestohlen haben.
- Theoretisch wartet ihr auf eine Entscheidung des Kriegsrats zu Xeeram und ob ihr dabei gebraucht werden könntet; allerdings ist wenn ihr euch nicht weiter einmischen wollt eure Rolle theoretisch nicht weiter nötig (Ausnahme vielleicht Harkon).